Das WordPress-Buch. Vom Blog zum Content Management System

Vor circa 4 Jahren fing ich an mich mit WordPress zu beschäftigen, so dass ich von mir behaupten kann, ich kenne mich recht gut aus. Dennoch lese ich Bücher über WordPress sehr gerne. In Büchern lässt sich immer die eine oder andere interessante Sache finden, die einem bis dahin noch nicht bekannt gewesen ist. Oder man liest eine Sache, die man schon wieder vergessen hatte. Allein schon durch den Titel des Buches “Das WordPress Buch. Vom Blog zum Content Management System” (von Frank Bültge und Thomas Boley)

ist meine Neugier geweckt worden. Deshalb habe ich es für unsere Firmen-Bibliothek bestellen lassen. Nachdem ich es praktisch verschlungen habe steht es nicht in der Bibliothek rum, sondern ist schon wieder in der Hand von einem Kollegen.

Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, war, welche Zielgruppe hat dieses Buch? Und es kann nur eine Antwort geben: die Zielgruppe sind die Leute, die WordPress einsetzen und darüber mehr erfahren wollen. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene, für jeden beinhaltet dieses Buch interessante, informative und hilfreiche Abschnitte, egal ob es jetzt um das Thema “Erstellung eines eigenen Theme´s” oder “die Sicherheit des Blogs” geht. Für die Einsteiger unter uns beinhaltet dieses Buch auch Einblicke in die Grundlagen von WordPress. Verständlicherweise gehen diese Grundlagen aber nicht so in die Tiefe, wie es der Autor Frank Bültge in seinem Buch “WordPress. Weblogs einrichten und administrieren” getan hat. Spätestens in der Mitte des Buches könnte es dann doch für Einsteiger ohne große Vorkenntnisse schwierig werden. Aber für die aufkommenden Fragen gibt es im Internet gute Foren, in denen man bestimmt eine Antwort findet, wie zum Beispiel WordPress Deutschland.

Anfangs fand ich sehr schade, dass in dem Buch nicht auf SEO-Aspekte eingegangen ist, aber mittlerweile denke ich, das ist auch gut so. Das Thema ist so umfangreich, dass das ein hervorragendes Thema für ein neues Buch wäre. Das könnte dann den Titel “WordPress. Suchmaschinenoptimierung für WordPress” heißen. Stattdessen wird auf die Erstellung von Themes und von Plugin eingegangen, womit, was das Theme angeht, jeder Blog eigentlich startet. Ein Kapitel befasst sich dann noch mit dem “optimalen Blog”. Hier wird sehr gut beschrieben, auf was man zum Beispiel beim Livegang eines Blogs beachten sollte. Auch auf was man später achten sollte, wird nicht vorenthalten. Aber hier will ich gar nichts näher verraten. Wer mehr wissen will sollte sich das Buch kaufen.

Das Buch bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung, auch wenn ich jetzt mehr erwartet hätte, was den Bereich Content Manangement System angeht.

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